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Süße Verlockungen aus dem Vinschgau

Süße Verlockungen aus dem Vinschgau

Ein Südtiroler Sommerbotschafter startet durch

16.08.2018

Marillen-Marmelade, Marillen-Knödel, Marillen-Schnaps – die kleine, runde Frucht gehört zum Sommer im Vinschgau. 2018 rechnet man mit einer Rekordmenge: Während 2016 aufgrund von Frostschäden 90% der Ernte verloren war, spielt das Wetter den Bauern in diesem Jahr in die Karten. Schätzungen zufolge werden heuer rund 500 Tonnen Marillen geerntet – eine neue Rekordernte!

Von Mitte Juli bis Mitte August werden die
Marillen mit Qualitätszeichen Südtirol von Hand gepflückt. Die hohen Temperaturen der letzten Wochen haben den Reifeprozess beschleunigt, dadurch verkürzt sich das Erntezeitfenster. Mit der Qualität der Marillen 2018 sei man aber grundsätzlich zufrieden, bestätigt Barbara Gamper vom Marketing der VI.P (Verband der Vinschgauer Produzenten für Obst und Gemüse).

So viel zu den Fakten. Doch hinter der kleinen Frucht steckt noch viel mehr. Wusstest du zum Beispiel, dass die Marille wertvolles Beta-Carotin enthält, das die Sehkraft und das Hautgefühl positiv beeinflussen kann und die natürliche Abwehr vor Infektionen stärkt? Und obwohl die Marille sobald wie möglich nach der Ernte verzehrt werden soll, auch im Winter gegessen werden kann? Dazu einfach Marillen halbieren, entkernen, auf einen Teller verteilen und anschließend ins Tiefkühlfach geben. Nach einem kurzen Kälteschock können die Marillen in einen Gefrierbeutel gegeben und bis in den Winter gelagert werden.

Obwohl die Vinschger Marille sicher die bekannteste Südtiroler Aprikose ist, werden mittlerweile in Südtirol auch weitere Sorten wie Orangered, Goldrich und Hargrand angepflanzt.

Wie schmeckt dir die Marille am besten? Warmer Marillenkuchen mit Sahne, süße Marillenknödel oder Marillenmarmelade auf dem Frühstücksbrot – haben wir dich in Versuchung gebracht?