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Neu: Fruchtessig mit Qualitätszeichen Südtirol

Naturreiner Geschmacksbringer aus Südtiroler Früchten

23.02.2017
Zu Vinaigrette oder Dressing verfeinert, gibt er Salatkreationen erst die richtige Würze: Wein- oder Fruchtessig. Aber seine Einsatzmöglichkeiten reichen noch viel weiter. So verwendet man ihn in der italienischen und französischen Küche, und besonders gute Essige werden schon mal als Aperitif oder Digestif als Zugabe eines Gourmet-Menü serviert.

Einer dieser hochwertigen Essige wird schon bald das Qualitätszeichen Südtirol tragen – Fruchtessig im Speziellen. Seine Herstellung zählt zu den ältesten der Menschheit. Dabei wird Fruchtmost mithilfe von Essigsäurebakterien (Essigmutter) vergärt. Am häufigsten wird Apfelmost verwendet, wobei sich alle Früchte zu Most verarbeiten lassen.

Für Südtiroler Fruchtessige dürfen nur Früchte aus Südtirol verwendet werden. Sie werden mechanisch gepresst und der naturbelassene Most mit Reinzuchthefen zur Gärung gebracht. Dies erfolgt kontrolliert und ohne Zusatz von Alkohol. In dieser Phase der Herstellung wird viel Sauerstoff benötigt. Für den Fruchtessig mit Qualitätszeichen wird ausschließlich mit Umgebungsluft gelüftet, reiner Sauerstoff ist nicht erlaubt. Gegen die Trubstoffe nach der Gärung dürfen nur mechanische Verfahren eingesetzt werden. Der Einsatz von chemischen Klärungsmitteln ist verboten, auch ist der Fruchtessig frei von jeglichen Farb- und Konservierungsstoffen. Schonend auf 50°C erhitzt wird er für acht Wochen gelagert, um dann in Glasflaschen abgefüllt werden zu können.

Bereits erfahren im Umgang mit der Essigmutter sind die Südtiroler Produzenten Luggin und Weissenhof. Ihre Fruchtessige werden demnächst samt Qualitätszeichen in den Regalen stehen.

Bis dahin wünschen wir viel Freude mit dem Rezept für Hirschcarpaccio auf knackigen Salaten. Einem Gericht, dem die verwendete Vinaigrette den letzten Schliff verleiht.