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Alles Wissenswerte rund um die Südtiroler Fruchtaufstriche und Konfitüren

Große Vielfalt – höchster Fruchtgenuss

Die Tradition der Produktion von Fruchtaufstrichen und Konfitüren ist sehr alt. Jedoch wird erst seit ungefähr zehn Jahren einheimisches Obst professionell und mit standardisierten Qualitätsauflagen verarbeitet.
In Südtirol werden folgende Früchte zu Fruchtaufstrichen und Konfitüren verarbeitet: Erdbeere, Himbeere, Süß- und Sauerkirsche, Marille, rote und schwarze Johannisbeere, Brombeere, Heidelbeere, Preiselbeere, Apfel, Birne, Pflaume, Pfirsich, Quitte, Granatapfel und Kastanie.

Die Marille und die Erdbeere sind gefolgt von der Himbeere und der roten und schwarzen Johannisbeere die meistverarbeiteten Früchte.
Wir unterscheiden Marmelade, Konfitüre und Fruchtaufstrich.
Man spricht von Marmelade, bei einem Brotaufstrich der aus Zitrusfrüchten hergestellt wurde. Je nach Fruchtanteil unterscheidet man für Brotaufstriche aus anderen Obstsorten zwischen Konfitüre und Fruchtaufstrich. Für Konfitüren mit dem Qualitätszeichen gilt, dass mindestens ein Fruchtanteil von 50 % gegeben sein muss. Fruchtaufstriche mit dem Qualitätszeichen hingegen haben einen Fruchtanteil von 75%.

Nur das Feinste der Frucht darf ins Glas

Was macht nun wirklich gute Fruchtaufstriche und Konfitüren aus?
Die Genauigkeit des Produktionsprozesses und die Qualität der Früchte zeichnen Südtiroler Fruchtaufstriche und Konfitüren aus.

Nur reife Früchte werden geerntet, grob gewaschen und dann mit Trinkwasser nachgespült. Alle nicht essbaren Teile (Fruchtstiel, Kerngehäuse, Kerne, ...) werden entfernt. Die Kastanie wird gekocht oder gebraten und anschließend geschält. Dann können die Früchte entweder frisch oder tiefgefroren verarbeitet werden. Für Konfitüren und Fruchtaufstriche ist nur in kleine Stücke geschnittenes oder passiertes Obst zum Veredelungsprozess zugelassen. Es darf kein Fruchtmarkkonzentrat oder Fruchtmark aus Konzentrat verwendet werden.

Das Geheimnis des ausgewogenen Geschmacks ist das Zucker-Säureverhältnis. Gesüßt wird der Südtiroler Fruchtaufstrich ausschließlich mit Zucker (Saccharose oder Fruktose), Fruchtsaftkonzentrat oder Südtiroler Honig. Der Gesamtzuckergehalt (Fruchtzucker + Zuckerart zum Süßen) darf nicht mehr als 60% betragen.

Als Geliermittel ist ausschließlich Pektin zugelassen. Außerdem sind kleine Mengen an Zitronensaft, Vanilleschoten, Gewürze und Destillate zum Verfeinern erlaubt.
Südtiroler Fruchtaufstriche sind frei von Konservierungs-, Farb- und Aromastoffen.

Alle Südtiroler Konfitüren, Fruchtaufstriche, Gelees und Maronencremes werden in Glas- oder Porzellanbehälter abgefüllt.

Tipp: Konfitüren genießen
Es sollte immer ein sauberer Löffel verwendet werden, um die Konfitüren und Fruchtaufstriche aus dem Glas zu holen.
Seibstock
Martelltal