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Zahlen und Fakten zur Südtiroler Grappa

Herstellung und Bezeichnungen

Hier haben wir ein paar Zahlen und Informationen über die Südtiroler Grappa zusammengetragen. Wann steigen die reinen Alkoholdämpfe in der Grappa-Herstellung auf? Was gibt es für verschiedene Typen von Grappa und wie lange müssen diese gelagert werden?

  • Pro Jahr stellen fünf Südtiroler Brennereien circa 100.000 Flaschen Grappa mit Qualitätszeichen her.
  • 1990 wurde die Bezeichnung „Südtiroler Grappa“ eingeführt.
  • Bei 78°C steigen die reinen Alkoholdämpfe auf = das „Herz des Brandes“. Verunreinigungen verdampfen mit niedrigeren und höheren Temperaturen.
  • Zwei verschiedene Destillationsverfahren möglich: 1) Die diskontinuierliche Methode: Nach jedem Brennvorgang wird unterbrochen, um die Geräte zu reinigen. 2) Die kontinuierliche Methode: Die Tresterzufuhr und die Entladung erfolgt ohne Unterbrechung des Brennvorgangs.
  • 100 kg feuchte, frische Trester ergeben ca. 9 bis 10 Liter Grappa.
  • Die Grappa ist nach der Destillation hochprozentig. Bevor sie in Flaschen gefüllt wird, wird sie mit entmineralisiertem Wasser auf Trinkstärke von mindestens 40 bis max. 50 % Vol. gebracht.
  • Junge Grappe: Lagerung mind. 6 Monate in Stahl- oder Glasbehältern
  • „Vecchia“ oder „invecchiata“: Lagerung mind. 12 Monate in Holzfässern
  • „Stravecchia“ oder „riserva“: Lagerung mind. 18 Monate in Holzfässern
  • Schon im 13 Jahrhundert wussten Mönche um die Hilfe, die Spirituosen bei der Verdauung leisten.
  • Heißt es denn eigentlich „die“ oder „der“ Grappa? In Italien heißt es eindeutig „die Grappa“. In Deutschland ist man gewohnt „der Grappa“ zu sagen.
Tipp: Grappa lagern
Lagern Sie Grappa-Flaschen stehend. Liegend besteht die Gefahr, dass Teile vom Korken in das Getränk gelangen.
Mauracher-Fischerhof
Girlan