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Zum Nachtisch einen Apfelstrudel

Jedem seinen Strudelteig!

Bei der Zubereitung des Apfelstrudels werden hauptsächlich drei verschiedene Strudelteig-Sorten verwendet. Sie haben die freie Wahl!

Welcher Strudelteig schmeckt Ihnen am besten?
  • Der Mürbteig ist ein sehr beliebter Strudelteig. Durch die Südtiroler Butter bekommt er ein feines, volles Aroma. Eine leckere dicke Außenschicht hält die Füllung beisammen und sorgt so für herzhaften Geschmack. 
  • Der Blätterteig bekam seinen Namen durch die Eigenschaft aus mehreren Schichten zu bestehen, die sich wie Blätter hier und da von einander abheben. Die Herstellung des Blätterteiges ist sehr aufwändig, da der Teig viele Male ausgerollt und wieder gefaltet wird. Achten Sie bei diesem Strudelteig auf die Zahl der Schichten! Je mehr Schichten, desto intensiver der Geschmack. Die Luft zwischen den verschiedenen Schichten lässt die Aromen stärker zum Vorschein treten.
  • Der Ziehteig ist ein zarter, leichter Strudelteig. Er ist kalorienarm und bekömmlich. Der Teig wird bei der Zubereitung so dünn „gezogen“, dass man durch ihn hindurch fast eine Zeitung lesen könnte. Daher ist besonderes Fingerspitzengefühl gefragt, damit der Teig nicht reißt.

Wem haben wir den Apfelstrudel eigentlich zu verdanken?

Heute gilt der Apfelstrudel als eine der bekanntesten und beliebtesten Süßspeisen weltweit. Viele wissen jedoch gar nicht, dass der Ursprung des Strudels wahrscheinlich in Arabien liegt. Von dort aus wurde er über Ägypten und Syrien in die Türkei gebracht. Nach der Eroberung Konstantinopels im Jahr 1453 entwickelte sich das Rezept vermutlich aus der türkischen Baklava oder einem gefüllten Fladenbrot weiter. In der Habsburger Monarchie wurde der Strudel von Ungarn nach Wien gebracht. Vorher galt der Apfelstrudel als Arme-Leute-Essen. Später versüßte er die feinen Salons der Adeligen als beliebte „Wiener Mehlspeise“ und wurde Teil der Wiener Kaffeehauskultur. 1696 wird der Apfelstrudel erstmals schriftlich erwähnt. Über Wien hat sich der Apfelstrudel in die ganze Welt verbreitet. So ist er auch nach Südtirol gekommen. Hier hat er nun bereits eine lange Tradition.
Tipp: Brot aufbewahren
Holzkästen und Papiersäcke entziehen dem Brot Feuchtigkeit und sind nur für sehr kurze Lagerung geeignet.
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